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WPK-Quarterly
WPK-Quarterly Herbst 2009 Drucken
11. 11. 2009

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Wer berichtet übers Klima?
Über Ressortgrenzen und Wege, sie zu überwinden.

Die UN Klimakonferenz in Kopenhagen steht vor der Tür. Wenn Sie in den Fokus weltweiter Aufmerksamkeit eintritt, sind die Wissenschaftsjournalisten immer noch allzuoft nicht dabei. Stattdessen nehmen die Kollegen aus Politik und Wirtschaft die Plätze ein. Dies ist Anlass für das Quarterlyteam, um zu fragen, wie es um das so genannte sechste Ressort steht. Wir haben Beispiele zusammengetragen, wie man ressortübergreifend Themen wie das Klima bearbeiten kann. Wir stellen das neue Umwelt-Projektteam der New York Times vor und beschreiben, wie es arbeitet. Und wir fragen: Brauchen wir das Ressort Wissenschaft überhaupt noch? Außerdem im Quarterly: Ein Plädoyer für das Computer Assisted Reporting, zwei Kommentare zum 10. Geburtstag der PUSH-Initiative und eine Klage über Schweine(grippen)journalismus.

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III 2009 Editorial Drucken
22. 01. 2010

Über Ressortgrenzen und Wege, sie zu überwinden
Editorial

Ob Klimawandel, Schweinegrippe oder die umstrittene HPV-Impfung - Themen aus dem sechsten Ressort werden zu Aufmachern in Zeitungen und Nachrichtensendungen. Wissenschaft hat Konjunktur - so sieht es zumindest auf den ersten Blick aus. Wer genauer hinschaut, erkennt jedoch ein ganz anderes Bild: Wenn Wissenschaftsthemen nach vorne rücken, übernehmen nicht selten die Kollegen aus Politik und Wirtschaft die Berichterstattung. Wissenschaft findet ohne Wissenschaftsjournalisten statt, denn die gelten im eigenen Haus oft als zu langsam und zu kompliziert.

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Für und Wider des Lebens in den Grenzen des Ressorts Wissenschaft Drucken
25. 01. 2010

Ein Überblick
von Klaus Meier

(Auszug aus Meier, Klaus: Für und Wider des Lebens im Ghetto. Wissenschaftsjournalisten in den Strukturen einer Redaktion. In: Hettwer, Holger; Markus Lehmkuhl; Holger Wormer und Franco Zotta: Wissenswelten! Theorie nd Praxis des Wissenschaftsjournalismus, Gütersloh 2008, S. 267-278)

Journalisten lieben Routinen und feste Arbeitsstrukturen. Das gibt Sicherheit in einem ansonsten höchst unsicheren Geschäft, denn Themen-, Ereignis- und Quellenlage können sich schnell ändern. Der Journalismus hat sich deshalb frühzeitig ein strenges organisatorisches Korsett gegeben: Die Kernressorts der Nachrichtenmedien sind mehr als 100 Jahre alt. Die Welt der Nachrichten besteht schon lange aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Lokalem.

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Zusammenarbeit beim Klima!? - Drei Praxisberichte Drucken
26. 01. 2010
Das Klima wird immer wieder als Paradebeispiel genannt für den Facettenreichtum eines Themas, dem mit gängiger Ressortlogik nur schwer beizukommen ist. Das WPK-Quarterly hat drei an verantwortlicher Stelle arbeitende Redakteure gebeten, über das Zusammenwirken der Ressorts beim Klima zu berichten.
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„Die ökonomische Seite des Klimawandels ist ins Zentrum der Berichterstattung gerückt“ Drucken
26. 01. 2010
Längst findet das Thema Klimawandel nicht mehr nur auf Wissenschaftsseiten statt. Auch Politik- und Wirtschaftsressorts arbeiten sich daran ab. Uta Pohlmann, Pressesprecherin am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung über Klima-Berichterstattung in allen Ressorts.
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Organisation von Zusammenarbeit: Die New York Times beschreitet neue Wege Drucken
28. 01. 2010

Von Franco Zotta und Holger Hettwer

Die New York Times ist die einflussreichste Tageszeitung der Welt. Das Blatt, das seit 1851 erscheint, beschäftigt 1.300 Redakteure und hat mehr als eine Million Abonnenten. Allein die Webseite der NYT verzeichnete Anfang 2007 rund 1,5 Millionen Zugriffe - täglich. Dabei gehört das Wissenschaftsressort der Times, gemessen an der Lesequote, zu den erfolgreichsten Teilen der Zeitung. Zudem ist das Ressort für Wissenschaftsjournalisten ein Referenzmedium: Praktisch alle Wissenschaftsjournalisten, die ihren Blick international schulen, blicken auf das, was die Redaktion in der 8th Avenue für wichtig erachtet.

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WPK-Quarterly Sommer 2009 Drucken
31. 07. 2009

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Der Hype um das Fossil Ida:
Diese Wissenschaftler brauchen keinen Journalismus


Wie, wann und von wem darf Forschung medial inszeniert werden? Zwei wissenschaftliche Funde haben darüber eine Debatte entfacht: Die schwäbische Venus, die älteste figürliche Darstellung eines Menschen, die je entdeckt wurde, und das Affenfossil Ida. Beide stehen - auf ganz unterschiedliche Weise - für einen Bruch mit den gewöhnlichen Regeln der Wissenschaftskommunikation. Außerdem beklagen wir das Ende von SZ-Wissen, das im Mai zum letzten Mal erschienen ist und geben einen Einblick in den Wissenschaftsjournalismus in der russischen Förderation.

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WPK-Quarterly Frühjahr 2009 Drucken
27. 04. 2009

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Traumjob mit Armutsgarantie:
Lust und Frust freier Wissenschaftsjournalisten


Die Freien spielen besonders im Wissenschaftsjournalismus eine sehr bedeutende Rolle, ohne sie könnten Redaktionen dieses spezielle Berichterstattungsfeld nicht angemessen abdecken. Trotzdem geht es im Miteinander zwischen Freien und Festen zuweilen ruppig zu. Dies brachte eine Umfrage zu Tage, die wir in der neuen Ausgabe des wpk-Quarterly dokumentieren. Sie ist Anlass, sich einmal intensiver mit den Freien zu beschäftigen. Das neue Quarterly bietet eine Honorarübersicht ausgewählter Wissenschaftsredaktionen in Print, Radio und TV. Außerdem beschäftigen wir uns mit der Entwicklung des Marktes für Freie und fragen uns, wie Redaktionen eigentlich freie Autoren für sich gewinnen.
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WPK-Quarterly Winter 2008 Drucken
14. 11. 2008

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„Science sells" schrieb der Spiegel bereits vor fünf Jahren angesichts einer Flut von neuen Wissenschafts-Formaten mit zunächst rasant steigenden Quoten. Die Vorliebe der Fernsehzuschauer für Wissens-Sendungen ist ungebrochen. Darauf deutet zumindest die vergleichsweise hohe Zahl an Wissenssendungen, die sich nach wie vor im deutschen Fernsehen finden lassen. Für das Quarterly ein Anlass, sich das Phänomen „Wissenschaft im TV" in einem Schwerpunkt einmal genauer anzusehen: Was ist von der Aktivierung aktiver Wissenschaftler zur besten Sendezeit zu halten? Was verbirgt sich hinter dem Etikett „Wissen"? Welche Trends gibt es? Und wie sieht die Wissenschafts-Landschaft bei unseren europäischen Nachbarn aus?

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Englischsprachiges Quarterly / Sommer 2008 Drucken
09. 07. 2008

who_is_fooling_whom.jpgWho is fooling whom? We present examples where science fooled journalism. We question whether the information provided about the radar system that is going to be installed in the Czech Republic is true. We reflect upon the tendency within journalism to fool recipients, mainly unconsciously, with spectacular and attractive science pics. Apart from our focal theme, we explain how a journalist from Finland can live in the heart of the forest and work successfully for the national quality press. This issue is written by science journalists from all over Europe for science journalists. "Science Journalism in Europe" is strongly inspired by the concept of "wpk-quarterly" and can be seen as the messenger of a new international magazine, reflecting on science journalism. We hope that what is collected in this issue will provide food for thought about our everyday work.     

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WPK-Quarterly Frühjahr 2008 Drucken
26. 03. 2008

Was liest das Publikum? Was will das Publikum lesen? Was bedeutet es für das journalistische Handeln, was das Publikum liest? Darum soll es gehen in dieser ersten Quarterly Ausgabe des Jahres 2008, die sich den Ergebnissen des Reader-Scan bezogen auf die Wissenschaft zuwendet. Das Verfahren ist populär: Bislang 50 Zeitungen haben ihre Leser vom Schweizer Carlo Imboden scannen lassen. Es wird von Wissenschaftsjournalisten sehr geschätzt. Kein Wunder. Denn die Analysen bescheinigen den Wissenschaftsredaktionen in der Regel eines: Sie sind äußerst erfolgreich!

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Aktuelles

WPK-Workshop "Online-Texte"
Berlin
20. März 2010, 10-16 Uhr

Das Internet besteht zum großen Teil aus Text. Mehr Bilder und Videos bedeuten nicht, dass Texte unwichtiger werden. Im Gegenteil: Texte sind immer noch das wichtigste Informationsmittel im Netz. Sie bieten Überblick, Kontext und Einordnung.
Text ist Text, könnte man denken, doch als Autor und Autorin muss man sich auf die Eigenheiten des Mediums einlassen: Was sind die Unterschiede zwischen Print- und Online-Texten? Worauf muss man achten, wenn man fürs Internet schreibt?
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WPK unterwegs: Recherche-Reise nach China

Guangzhou, Nanjing, Hefei, Shanghai
28. Mai - 8. Juni 2010

WPK goes East. Nach Sibirien 2009 geht es in diesem Jahr noch ein wenig weiter gen Osten: China. Ziel der Reise ist es, ein besseres Verständnis der chinesischen Forschungs- und Hochschullandschaft zu gewinnen, schwerpunktmäßig in den Bereichen Energie, Umwelt, Klima sowie Urbanisierung und Medizin.

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ESOF 2010 in Turin
Turin
2. bis 7. Juli 2010

Das ESOF - Euroscience Open Forum - versteht sich als europäisches Pendant zur AAS. Renommierte Wissenschaftler, junge Nachwuchsforscher, Unternehmer, Politiker, Kommunikatoren und Wissenschaftsjournalisten treffen sich alle zwei Jahre in wechselnden europäischen Städten zum Austausch. Vom 2. bis 7. Juli 2010 ist die norditalienische Stadt Turin Gastgeber des ESOF. Die WPK wird wieder eine eigene Session veranstalten und rund um das Forum eine Recherchereise anbieten. http://www.esof2010.org/
 
WissensWerte 2010 in Bremen
Bremen
8. bis 10. November 2010
Der Termin für die diejährige WissensWerte steht schon fest.
Bitte vormerken!
 
Nützliche externe News

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