Null. Print
Taugt Wahrscheinlickeitsrechnung für einen Thriller? Ja - jedenfalls bei diesem Buch von Adam Fawer. Es ist erschienen im Kindler Verlag, kostet 19.90 Euro. ISBN 3-463-40476-1 David Caine ist ein brillanter Mathematiker - ein Ass, wenn es darum geht, blitzschnell Wahrscheinlichkeiten auszurechnen. Weil aber auch das Unwahrscheinlichste eintreffen kann, begeht der an Epilepsie leidende Wissenschaftler eines Abends beim Pokerspiel in einem Club der russischen Mafia einen fatalen Fehler. Kurz vor einem epileptischen Anfall verkalkuliert er sich, riskiert alles für sein Blatt und - verliert. Jetzt hat er die Russenmafia am Hals, aber das soll schon bald sein kleinstes Problem sein. Ein paar Straßen weiter bekommt eine CIA-Killerin Schwierigkeiten mit dem nordkoreanischen Geheimdienst, an einer Universität unternimmt ein Professor gefährliche Experimente an seiner Geliebten, der korrupte Chef der National Security Agency weiß, daß er seinen Posten bald verlieren wird und sucht in den Spionageunterlagen seiner Behörde nach lohnenswerten Projekten - und ein kleines, todkrankes Mädchen namens Elizabeth wartet im Krankenhaus darauf, daß sich doch noch ein Rückenmarksspender findet. Was das alles miteinander zu tun hat? Es ist der Stoff, aus dem ein in temporeicher Szenenfolge geschriebener Wissenschaftsthriller gemacht worden ist, der neben einer spannenden Agentengeschichte alles vereint, was man auf einer Cocktailparty über Wahrscheinlichkeitsrechnung, Quantenphysik und Paralleluniversen wissen sollte. Absolut lesenswert, auch wenn die Geschichte Hirnforschung wohl eher aus dem Labor Frankenstein kommt.
 

Aktuelles

WPK unterwegs: Recherche-Reise nach China

Guangzhou, Nanjing, Hefei, Shanghai
17. - 28. September 2010

WPK goes East. Nach Sibirien 2009 geht es in diesem Jahr noch ein wenig weiter gen Osten: China. Ziel der Reise ist es, ein besseres Verständnis der chinesischen Forschungs- und Hochschullandschaft zu gewinnen, schwerpunktmäßig in den Bereichen Energie, Umwelt, Klima sowie Urbanisierung und Medizin.

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WPK mit neuem Claim

Die „Wissenschafts-Pressekonferenz e.V." wird künftig unter dem Claim „WPK - Die Wissenschaftsjournalisten"  auftreten. Nach Beschluss der diesjährigen Mitgliederversammlung soll dies das Selbstverständnis der WPK als Berufsverband der Wissenschaftsjournalisten unterstreichen.

In Zeiten immer professionellerer Öffentlichkeitsarbeit wissenschaftlicher Institutionen wird die journalistisch-kritische Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Themen, die über ein bloßes Popularisieren von Forschungsergebnissen hinausgeht, immer wichtiger. Die WPK trägt dem seit langem mit ihren Aktivitäten Rechnung. Statt der früher üblichen Pressekonferenzen stehen heute Fortbildungen im journalistischen Handwerkszeug, Hintergrundgespräche und Recherchereisen zu wichtigen Forschungszentren im Vordergrund. Der neue Claim soll auch diesem Wandel Rechnung tragen.

 
WPK-Workshop "Kreatives Schreiben"
!wird auf einen anderen Termin verschoben!
Seit Tagen recherchiert, die Geschichte ist im Kopf, jetzt muss sie nur noch aufgeschrieben werden. Die Redaktion wartet. Doch das Papier bleibt weiß, der Monitor leer, der Cursor blinkt penetrant an ein und derselben Stelle. Natürlich möchten wir Journalisten möglichst kreativ (be)schreiben und mit tollen Texten glänzen. Unter diesem Zeit- und Leistungsdruck bilden sich aber mitunter Schreibblockaden. Dann geht erst mal gar nichts mehr. Im WPK-Workshop „Kreatives Schreiben" lernen Sie solche Blockaden abzubauen und Kreativität durch verschiedene Methoden (Clustering, Mindmapping, Bisoziation etc.) planbar zu machen. Dann kommt der „Flow" irgendwann von ganz alleine.

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WissensWerte 2010 in Bremen
Bremen
8. bis 10. November 2010
Das Programm der WissensWerte steht fest und ist unter http://bit.ly/crVrt0 abrufbar.
Die WPK-Session "Die Wissenschaft hat festgestellt.....50 Jahre Wissenschaft im Fernsehen - Forschungsberichterstattung, Comedy oder Journalismus?" findet am Montag, 8. November, von 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr statt.
 
Nützliche externe News

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