Data Stories - Berlin
Zahlen, Tabellen, Statistiken: Recherche-GoldgrubenGerd Altmann / pixelio.de
Daten und Statistiken sind für die Recherche wahre Goldgruben. Wer sie clever auswertet, findet nicht nur Belege für Thesen und Fakten für deren Einordnung. Oft kommen exklusive Geschichten zum Vorschein, die erst durch die Analyse großer Datensätze sichtbar werden. Wie das geht, können Journalisten mithilfe weniger Techniken und Werkzeuge lernen.
Im Seminar bekommen die Teilnehmer einen Überblick über die datenjournalistische Arbeitsweise und elementare Programme. Sie lernen, Rohdaten zu finden, auszuwerten und ihre Ergebnisse aussagekräftig zu visualisieren. Alle Inhalte des Seminars werden von Grund auf vermittelt. Teilnehmer benötigen also keine Vorerfahrung mit speziellen Programmen oder Arbeitstechniken. Sie sollten aber grundsätzlich Interesse und Freude am Umgang mit Zahlen und dem Computer haben.
Module:
* Einführung in den Datenjournalismus | Recherche und Import von Daten
* Tabellenkalkulation: Mit Excel und Co. Geschichten in Daten finden
* Visualisierung mit Diagrammen und Karten, online und offline
* Kurz-Exkurse: Profi-Werkzeuge (für Datenbanken und Scraping), Statistik-Fallstricke
Referentin: Christina Elmer, Datenjournalistin und Recherche-Spezialistin im Investigativ-Team des STERN. Davor war sie Recherche-Trainerin und Redakteurin für Infografiken bei dpa, wo sie zuvor "dpa-RegioData“ mit aufgebaut hatte, Deutschlands erste Redaktion für Datenjournalismus und Computer Assisted Reporting.
Termin: Samstag, 27. Oktober 2012, 10-16 Uhr
Ort: ZEIT ONLINE, Askanischer Platz 3, 10963 Berlin
Anmeldung und Kosten: Bitte melden Sie sich per Mail an: wpk@wpk.org. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt. Für WPK-Mitglieder ist der Workshop kostenlos. Teilnahmebeitrag für Nicht-Mitglieder auf Anfrage.
Hinweis: Bitte bringen Sie Ihr Notebook zur Veranstaltung mit.
Am Vortag, 26.10.2012, findet der Berliner Tag des Wissenschaftsjournalismus statt: http://www.tdw12.de/ (Bitte anmelden). Beim TdW12 geht es um „Lebensläufe im Wissenschaftsjournalismus“, aber auch um Recherchemethoden und das Web 2.0. Es lohnt sich also, beide Veranstaltungen zu koppeln.