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WPK-Quarterly
Organisation von Zusammenarbeit: Die New York Times beschreitet neue Wege Drucken
28. 01. 2010

Von Franco Zotta und Holger Hettwer

Die New York Times ist die einflussreichste Tageszeitung der Welt. Das Blatt, das seit 1851 erscheint, beschäftigt 1.300 Redakteure und hat mehr als eine Million Abonnenten. Allein die Webseite der NYT verzeichnete Anfang 2007 rund 1,5 Millionen Zugriffe - täglich. Dabei gehört das Wissenschaftsressort der Times, gemessen an der Lesequote, zu den erfolgreichsten Teilen der Zeitung. Zudem ist das Ressort für Wissenschaftsjournalisten ein Referenzmedium: Praktisch alle Wissenschaftsjournalisten, die ihren Blick international schulen, blicken auf das, was die Redaktion in der 8th Avenue für wichtig erachtet.

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„Die ökonomische Seite des Klimawandels ist ins Zentrum der Berichterstattung gerückt“ Drucken
26. 01. 2010
Längst findet das Thema Klimawandel nicht mehr nur auf Wissenschaftsseiten statt. Auch Politik- und Wirtschaftsressorts arbeiten sich daran ab. Uta Pohlmann, Pressesprecherin am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung über Klima-Berichterstattung in allen Ressorts.
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Zusammenarbeit beim Klima!? - Drei Praxisberichte Drucken
26. 01. 2010
Das Klima wird immer wieder als Paradebeispiel genannt für den Facettenreichtum eines Themas, dem mit gängiger Ressortlogik nur schwer beizukommen ist. Das WPK-Quarterly hat drei an verantwortlicher Stelle arbeitende Redakteure gebeten, über das Zusammenwirken der Ressorts beim Klima zu berichten.
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Für und Wider des Lebens in den Grenzen des Ressorts Wissenschaft Drucken
25. 01. 2010

Ein Überblick
von Klaus Meier

(Auszug aus Meier, Klaus: Für und Wider des Lebens im Ghetto. Wissenschaftsjournalisten in den Strukturen einer Redaktion. In: Hettwer, Holger; Markus Lehmkuhl; Holger Wormer und Franco Zotta: Wissenswelten! Theorie nd Praxis des Wissenschaftsjournalismus, Gütersloh 2008, S. 267-278)

Journalisten lieben Routinen und feste Arbeitsstrukturen. Das gibt Sicherheit in einem ansonsten höchst unsicheren Geschäft, denn Themen-, Ereignis- und Quellenlage können sich schnell ändern. Der Journalismus hat sich deshalb frühzeitig ein strenges organisatorisches Korsett gegeben: Die Kernressorts der Nachrichtenmedien sind mehr als 100 Jahre alt. Die Welt der Nachrichten besteht schon lange aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Lokalem.

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III 2009 Editorial Drucken
22. 01. 2010

Über Ressortgrenzen und Wege, sie zu überwinden
Editorial

Ob Klimawandel, Schweinegrippe oder die umstrittene HPV-Impfung - Themen aus dem sechsten Ressort werden zu Aufmachern in Zeitungen und Nachrichtensendungen. Wissenschaft hat Konjunktur - so sieht es zumindest auf den ersten Blick aus. Wer genauer hinschaut, erkennt jedoch ein ganz anderes Bild: Wenn Wissenschaftsthemen nach vorne rücken, übernehmen nicht selten die Kollegen aus Politik und Wirtschaft die Berichterstattung. Wissenschaft findet ohne Wissenschaftsjournalisten statt, denn die gelten im eigenen Haus oft als zu langsam und zu kompliziert.

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WPK-Quarterly Herbst 2009 Drucken
11. 11. 2009

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Wer berichtet übers Klima?
Über Ressortgrenzen und Wege, sie zu überwinden.

Die UN Klimakonferenz in Kopenhagen steht vor der Tür. Wenn Sie in den Fokus weltweiter Aufmerksamkeit eintritt, sind die Wissenschaftsjournalisten immer noch allzuoft nicht dabei. Stattdessen nehmen die Kollegen aus Politik und Wirtschaft die Plätze ein. Dies ist Anlass für das Quarterlyteam, um zu fragen, wie es um das so genannte sechste Ressort steht. Wir haben Beispiele zusammengetragen, wie man ressortübergreifend Themen wie das Klima bearbeiten kann. Wir stellen das neue Umwelt-Projektteam der New York Times vor und beschreiben, wie es arbeitet. Und wir fragen: Brauchen wir das Ressort Wissenschaft überhaupt noch? Außerdem im Quarterly: Ein Plädoyer für das Computer Assisted Reporting, zwei Kommentare zum 10. Geburtstag der PUSH-Initiative und eine Klage über Schweine(grippen)journalismus.

Quarterly 3/2009.pdf Quarterly 3/2009.pdf

 
WPK-Quarterly Sommer 2009 Drucken
31. 07. 2009

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Der Hype um das Fossil Ida:
Diese Wissenschaftler brauchen keinen Journalismus


Wie, wann und von wem darf Forschung medial inszeniert werden? Zwei wissenschaftliche Funde haben darüber eine Debatte entfacht: Die schwäbische Venus, die älteste figürliche Darstellung eines Menschen, die je entdeckt wurde, und das Affenfossil Ida. Beide stehen - auf ganz unterschiedliche Weise - für einen Bruch mit den gewöhnlichen Regeln der Wissenschaftskommunikation. Außerdem beklagen wir das Ende von SZ-Wissen, das im Mai zum letzten Mal erschienen ist und geben einen Einblick in den Wissenschaftsjournalismus in der russischen Förderation.

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WPK-Quarterly Frühjahr 2009 Drucken
27. 04. 2009

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Traumjob mit Armutsgarantie:
Lust und Frust freier Wissenschaftsjournalisten


Die Freien spielen besonders im Wissenschaftsjournalismus eine sehr bedeutende Rolle, ohne sie könnten Redaktionen dieses spezielle Berichterstattungsfeld nicht angemessen abdecken. Trotzdem geht es im Miteinander zwischen Freien und Festen zuweilen ruppig zu. Dies brachte eine Umfrage zu Tage, die wir in der neuen Ausgabe des wpk-Quarterly dokumentieren. Sie ist Anlass, sich einmal intensiver mit den Freien zu beschäftigen. Das neue Quarterly bietet eine Honorarübersicht ausgewählter Wissenschaftsredaktionen in Print, Radio und TV. Außerdem beschäftigen wir uns mit der Entwicklung des Marktes für Freie und fragen uns, wie Redaktionen eigentlich freie Autoren für sich gewinnen.
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Quarterly Frühling 2009.pdf Quarterly Frühling 2009.pdf

 
WPK-Quarterly Winter 2008 Drucken
14. 11. 2008

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„Science sells" schrieb der Spiegel bereits vor fünf Jahren angesichts einer Flut von neuen Wissenschafts-Formaten mit zunächst rasant steigenden Quoten. Die Vorliebe der Fernsehzuschauer für Wissens-Sendungen ist ungebrochen. Darauf deutet zumindest die vergleichsweise hohe Zahl an Wissenssendungen, die sich nach wie vor im deutschen Fernsehen finden lassen. Für das Quarterly ein Anlass, sich das Phänomen „Wissenschaft im TV" in einem Schwerpunkt einmal genauer anzusehen: Was ist von der Aktivierung aktiver Wissenschaftler zur besten Sendezeit zu halten? Was verbirgt sich hinter dem Etikett „Wissen"? Welche Trends gibt es? Und wie sieht die Wissenschafts-Landschaft bei unseren europäischen Nachbarn aus?

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Englischsprachiges Quarterly / Sommer 2008 Drucken
09. 07. 2008

who_is_fooling_whom.jpgWho is fooling whom? We present examples where science fooled journalism. We question whether the information provided about the radar system that is going to be installed in the Czech Republic is true. We reflect upon the tendency within journalism to fool recipients, mainly unconsciously, with spectacular and attractive science pics. Apart from our focal theme, we explain how a journalist from Finland can live in the heart of the forest and work successfully for the national quality press. This issue is written by science journalists from all over Europe for science journalists. "Science Journalism in Europe" is strongly inspired by the concept of "wpk-quarterly" and can be seen as the messenger of a new international magazine, reflecting on science journalism. We hope that what is collected in this issue will provide food for thought about our everyday work.     

                            WPK-Quarterly Sommer / Science Journalism in Europe.pdf  WPK-Quarterly Sommer / Science Journalism in Europe.pdf

 
WPK-Quarterly - Das Redaktionsteam Drucken
08. 04. 2008

Markus Lehmkuhl (V.i.S.d.P), Jahrgang 1968, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin (Arbeitsstelle Wissenschaftsjournalismus). Nach dem Studium der Journalistik und Biologie in Dortmund absolvierte er 1996 ein Volontariat beim Westdeutschen Rundfunk und war zwischen 1997 und 2000 als freier Mitarbeiter tätig, u.a. für den Deutschlandfunk und den Westdeutschen Rundfunk. Anschließend arbeitete er als festangestellter Redakteur für die Hildesheimer Allgemeine Zeitung.

Nicole Heißmann ist seit 2004 Redakteurin im Ressort Wissenschaft und Medizin des stern. Nach dem Studium der Umweltwissenschaften in Essen besuchte sie die Henri-Nannen-Schule und arbeitete als freie Autorin für Print- und Hörfunkredaktionen.

Volker Stollorz, Jahrgang 1964, studierte Biologie und Philosophie an der Universität Köln. Nach dem Diplom Forschungsaufenthalte am Netherlands Cancer Institute in Amsterdam und am MIT in Boston. Seit 1991 Wissenschaftsjournalist mit Schwerpunkt Biomedizin und deren gesellschaftlicher Relevanz. Lebt seit 1998 in Köln und arbeitet für überregionale Zeitungen und Magazine, Hörfunk und Fernsehen.

Björn Schwentker arbeitet von Hamburg aus als freier Autor für Radio-, Print- und Online-Medien. Er hat Physik und Wissenschaftsjournalismus (Aufbaustudiengang an der FU Berlin) studiert und bearbeitet schwerpunktmäßig die Themen Nukleartechnik und Demografie. Außerdem setzt er sich in Vorträgen und Workshops mit Wissenschaftlern mit deren Verhältnis zu den Medien auseinander und unterrichtet an der Universität Göttingen Wissenschaftskommunikation.

Alexander Mäder, Jahrgang 1972, leitet seit einem Jahr das Wissenschaftsressort der Stuttgarter Zeitung. Zuvor war er Volontär und Redakteur bei der Berliner Zeitung und betreute die Themengebiete Physik und Technik. Er hat in Heidelberg und Bielefeld Philosophie studiert und sich dabei auf Schnittstellen mit den beiden Nebenfächern Psychologie und Physik konzentriert. Seit 2008 ist Alexander Mäder im Vorstand der WPK.

Claudia Ruby arbeitet als freie Umwelt- und Wissenschaftsjournalistin. Nach dem Biologiestudium volontierte sie beim Westdeutschen Rundfunk in Köln und arbeitet seitdem für öffentlich-rechtliche Sender (Hörfunk & TV). Seit 2008 ist Claudia Ruby im Vorstand der WPK.

Christian Eßer, Jahrgang 1976, studierte Biologie und Germanistik in Bonn, absolvierte den Zusatzstudiengang "Wissenschaftsjournalismus" in Berlin und volontierte bei einem Stuttgarter Privatradio. Seit 2008 arbeitet er als freier Journalist in Bonn und unterstützt die Geschäftsstelle der WPK bei der Organisation wissenschafts-journalistischer Veranstaltungen. 

Antje Findeklee fand nach dem Geographie-Studium als Quereinsteigerin den Weg in den Journalismus. Seit 1999 ist sie für Spektrum der Wissenschaft tätig, inzwischen als Chefin vom Dienst von spektrumdirekt.de, dem Online-Magazin des Verlagshauses.




Ehemalige Mitglieder:

Grit Kienzlen

Thomas Kamp

Thomas Liesen

 

Aktuelles

WPK-Workshop "Online-Texte"
Berlin
20. März 2010, 10-16 Uhr

Das Internet besteht zum großen Teil aus Text. Mehr Bilder und Videos bedeuten nicht, dass Texte unwichtiger werden. Im Gegenteil: Texte sind immer noch das wichtigste Informationsmittel im Netz. Sie bieten Überblick, Kontext und Einordnung.
Text ist Text, könnte man denken, doch als Autor und Autorin muss man sich auf die Eigenheiten des Mediums einlassen: Was sind die Unterschiede zwischen Print- und Online-Texten? Worauf muss man achten, wenn man fürs Internet schreibt?
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WPK unterwegs: Recherche-Reise nach China

Guangzhou, Nanjing, Hefei, Shanghai
28. Mai - 8. Juni 2010

WPK goes East. Nach Sibirien 2009 geht es in diesem Jahr noch ein wenig weiter gen Osten: China. Ziel der Reise ist es, ein besseres Verständnis der chinesischen Forschungs- und Hochschullandschaft zu gewinnen, schwerpunktmäßig in den Bereichen Energie, Umwelt, Klima sowie Urbanisierung und Medizin.

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ESOF 2010 in Turin
Turin
2. bis 7. Juli 2010

Das ESOF - Euroscience Open Forum - versteht sich als europäisches Pendant zur AAS. Renommierte Wissenschaftler, junge Nachwuchsforscher, Unternehmer, Politiker, Kommunikatoren und Wissenschaftsjournalisten treffen sich alle zwei Jahre in wechselnden europäischen Städten zum Austausch. Vom 2. bis 7. Juli 2010 ist die norditalienische Stadt Turin Gastgeber des ESOF. Die WPK wird wieder eine eigene Session veranstalten und rund um das Forum eine Recherchereise anbieten. http://www.esof2010.org/
 
WissensWerte 2010 in Bremen
Bremen
8. bis 10. November 2010
Der Termin für die diejährige WissensWerte steht schon fest.
Bitte vormerken!
 
Nützliche externe News

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