|
wissenschaft.de
|
aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Medizin, Kulturwissenschaften, Geowissenschaften, Naturwissenschaften, Technik/Umwelt und Weltraum
|
|
-
Von bunten Mäusen und Hantaviren
Mit einer ungewöhnlichen Methode haben Forscher verfolgt, wie sich Hantaviren in der freien Natur verbreiten: Sie färbten wildlebenden Hirschmäusen mit verschiedenfarbigem Puder das Fell und ließen sie anschließend wieder frei. Beim Kontakt mit anderen Mäusen hinterließen diese Tiere dann Farbspuren. So konnten die Forscher um Denise Dearing von der Universität von Utah in Salt Lake City herausfinden, dass große Mäuse mit einem verhältnismäßig hohem Körpergewicht wesentlich mehr Kontakte haben als ihre normalgewichtigen Artgenossen. Diese Tiere stellen im Fall einer Hantavirus-Infektion folglich auch einen besonders großen Risikofaktor dar, die Viren zu verbreiten. ...
-
Was Bekanntes vertraut macht
Das Kuschelhormon Oxytocin stärkt nicht nur das Vertrauen in andere Menschen, es hilft auch beim Wiedererkennen von Gesichtern: Wer eine Dosis des Hormons als Nasenspray verabreicht bekommt, kann besser zwischen vertrauten und fremden Gesichtern unterscheiden, haben Schweizer Forscher jetzt gezeigt. Die Erinnerung an leblose Gegenstände wie Häuser oder Statuen wird von dem Hormon hingegen nicht beeinflusst. Die Studie zeige einmal mehr, wie wichtig Oxytocin für den Umgang mit anderen Menschen und das Sozialverhalten im Allgemeinen ist, schreiben Ulrike Rimmele und ihr Team. ...
-
Winterschlaf häppchenweise
Beutelmäuse genehmigen sich täglich eine kleine Dosis Winterschlaf, um unter den harschen Bedingungen des australischen Outbacks zu überleben: Für durchschnittlich elf Stunden pro Tag fallen die kleinen Beuteltiere in eine Kältestarre, in der sie Stoffwechsel und Körpertemperatur herunterregeln. Dadurch senken sie ihren Energieverbrauch um bis zu 90 Prozent, haben deutsche Zoologen herausgefunden. ...
|
|