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Wissenschaft zum Schmökern
Ariane Hoffmann, Verena von Keitz, Thomas Liesen, Katja Nellissen, u.a.: Warum sind wir morgens..." Drucken

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Reinigt Dreck den Magen? Warum werden Babys nicht heiser? Können Schnecken rückwärts kriechen? Seit vielen Jahren löst die populäre WDR-Hörfunksendung «Die Kleine Anfrage» die verschiedensten Rätsel des Alltags, die Kinder wie Erwachsene bewegen. Dieses Buch, das in Zusammenarbeit mit dem Westdeutschen Rundfunk entstand, bietet in erweiterter Form die schönsten, skurrilsten, amüsantesten Fragen und natürlich auch die nicht selten erstaunlichen Antworten - zum menschlichen Körper ebenso wie zum Reich der Tiere und Pflanzen, zu Umwelt, Wissenschaft und Technik genauso wie zu den kleinen und großen Sorgen des Lebens.

Ariane Hoffmann, Verena von Keitz, Thomas Liesen, Katja Nellissen, Sascha Ott, Martin Gent (Hrsg.):
"Warum sind wir morgens größer als abends? Die 70 schönsten Alltagsrätsel - und ihre verblüffenden Lösungen" Rowohlt, Berlin, 176 Seiten, 16.90 €

 
Menschenmaschine - maschinenmensch Drucken

menschmaschine.jpgSeit Jahrhunderten versuchen Tüftler, Maschinenmenschen zu bauen. Inzwischen ist ein Computer Schachweltmeister, seine Kollegen übersetzen Sprachen, erkennen Gesichter, spielen Ball und lernen, ihre Beine koordiniert zu bewegen. Das Weltwissen eines Kindes kann sich jedoch keine der Maschinen aneignen. Warum eigentlich? Konzentriert man sich auf die naturwissenschaftlichen Grundlagen eines Menschen, kann man folgendes sagen: Der Mensch ist eine Maschine. Das ist klar. Trotzdem kann man ihn nicht nachbauen. Jedenfalls nicht mit einer Technik, die auf den heute verwendeten Prinzipien beruht.

Uwe Springfeld: "Menschenmaschine - maschinenmensch"
Stuttgart 2009 (Hirzel Verlag), ISBN 978-3-7776-1646-9
200 Seiten, 24,00 EUR
http://www.hirzel.de/titel/56873.html

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Zukunft - Die Welt in 1000 Jahren Drucken

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Dem Zeitpfeil voraus ist die Telepolis-Special-Ausgabe im wahrsten Sinne des Wortes. Namhafte Autoren und Wissenschaftler wie Harald Lesch, Franz Josef Radermacher, Alan Weisman und Steven Weinberg wagen eine Zukunftsschau, die bis in 1000 Jahre ab jetzt hineinreicht. Die Experten thematisieren u.a. die künftigen Gefahren der Nanotechnologie, der Überbevölkerung, des Klimawandels und zeigen die Chancen der Raumfahrt, Robotik oder Quantenphysik auf.
Für den Ideengeber des Sonderheftes - WPK-Mitglied Harald Zaun - ist klar: "Der Schlüssel zu den Zukünften liegt nicht immer im Wissen, sondern auch in unserer Imaginationskraft." Diese Vorstellungskraft nimmt in Form faszinierender Retro-Bilder des bekannten Science-Fiction-Ilustratoren Frank R. Paul, die das ganze Heft durchziehen, Gestalt an.

 
"Wissenschafts-Romane" Drucken

wissenschaftsromane_logo_einzeln_klein.jpgScience meets literature: Der Frankfurter Axel Dielmann Verlag versucht, mit seinen Wissenschafts-Romanen eine Brücke zwischen Natur und Literatur, Technik und Text, Geschichte und Geschichten zu schlagen. Ab sofort sollen jährlich drei bis sechs Bücher erscheinen, die sich in literarischer Form jeweils mit einem ausgewählten Wissenschaftsgebiet befassen.

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"Wissenschaft im Strandkorb" Drucken
Wissenschaftsjournalist und Physiker Thomas de Padova hat in seinem Buch "Wissenschaft im Strandkorb" wieder 100 Antworten auf 100 nur scheinbar lapidare Alltagsfragen zusammengetragen, z.B. Warum haben Windräder drei Flügel, warum hält eine Sandburg und warum schmecken Tränen salzig?
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Die geheime Physik des Zufalls Drucken

Der promovierte Chemiker und Wissenschaftsjournalist Rolf Froböse schildert in verständlicher Sprache, warum Quantenphysiker eine Existenz des Jenseits nicht mehr ausschließen - und sogar erste experimentelle Belege dafür liefern. Was nämlich auf atomarer Ebene gilt - die Wellenmechanik - kann den neusten Erkenntnissen zufolge auf makroskopischer Ebene seine Gültigkeit nicht verlieren. Und so kann es also durchaus sein, dass ein universeller Quantencode quasi all jene Informationen speichert, die unseren Geist, oder die "Seele" des Menschen, ausmachen. Auch nach unserem Tod.

- eine Rezension von Vlad Georgescu -

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Der Neandertaler Drucken
Der Fund im Neandertal vor 150 Jahren war eine Sensation - und es ist fast unglaublich, dass an diesen Fund im Jahr 1999 angeknüpft werden konnte. Damals wurden weitere Knochen ausgegraben, die zum ersten Neandertaler von 1856 gehören. Zu den Entdeckern gehört Ralf Schmitz, der zusammen mit Michael Bolus ebenfalls ein Buch über den Neandertaler geschrieben hat. Urteil: lesenswert. Michael Bolus, Ralf W. Schmitz: Der Neandertaler, ISBN: 3-7995-9088-9, Thorbecke Verlag, 192 Seiten, 19,90 Euro
 
Die Neandertaler - Auf dem Weg zum modernen Menschen Drucken
Sachlich haben zwei Insider viel Wissen um die Neandertaler zusammengetragen. Das Buch besticht durch Kompetenz und Didaktik. Die umstrittenen Interpretation werden von den Autoren erwähnt, um sie einzuordnen und falls nötig in Frage zu stellen. Leider ist die Sprache recht wissenschaftlich. Bärbel Auffermann und Jörg Orschiedt: Die Neandertaler - Auf dem Weg zum modernen Menschen, ISBN: 3-8062-2016-6, Theiss Verlag, 160 Seiten, 29,90 Euro
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Vom Neandertaler zum modernen Menschen Drucken
Die einzelnen Kapitel dieses sind von verschiedenen Spezialisten als Begleitband zur Sonderausstellung "Galerie 40tausend Jahre Kunst" in Blaubeuren geschrieben worden. Das Buch ist populärwissenschaftlich ausgerichtet, geht aber viel zu sehr in die Tiefe und bleibt in der Wissenschaftssprache verhaftet. Nicholas Conard, Stefanie Kölbl und Wolfgang Schürle (Hrsg.): Vom Neandertaler zum modernen Menschen, ISBN: 3-7995-9087-0, Jan Thorbecke Verlag, 208 Seiten, 19,90 Euro
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Die Neandertaler - Genies der Eiszeit Drucken
Vor 150 Jahren entdeckten Arbeiter das erste Neandertaler-Skelett. Dirk Husemann räumt auf mit dem Vorurteil vom Keulen schwingenden Urmenschen und zeichnet das Bild eines intelligenten Jägers. Nett geschrieben, aber leider nicht fehlerfrei. Dirk Husemann: Die Neandertaler - Genies der Eiszeit, ISBN: 3593376423, Campus Verlag, 263 Seiten, 24,90 Euro
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Die Vermessung der Welt Drucken
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts machen sich zwei junge Deutsche an die Vermessung der Welt: Alexander von Humboldt und der Mathematiker und Astronom Carl Friedrich Gauß. Mit Phantasie und Humor beschreibt Daniel Kehlmann das Leben zweier Genies, ihre Sehnsüchte und Schwächen, ihre Gratwanderung zwischen Einsamkeit und Liebe, Lächerlichkeit und Größe, Scheitern und Erfolg. Erschienen im Rowohlt-Verlag für 19,90 Euro. ISBN 3-498-03528-2
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Aktuelles

WPK-Workshop "Online-Recherche"
Berlin
4. September 2010, 10-15 Uhr
Professionelle Recherche im Internet bedeutet mehr, als ein Suchwort bei Google einzutippen oder einen Blick in die Wikipedia zu werfen. Erfolgreiche Online-Recherche nimmt oft einen Umweg: Zunächst wird überlegt, wer wohl die Antwort wissen könnte - und ob es vielleicht ein spezielles Suchwerkzeug genau für diese Frage gibt.
Online-Recherche umfasst dabei mittlerweile so unterschiedliche Ansätze, Methoden und Werkzeuge, dass sie strukturiert werden muss, um schneller zu besseren Ergebnissen zu kommen.
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WPK unterwegs: Recherche-Reise nach China

Guangzhou, Nanjing, Hefei, Shanghai
17. - 28. September 2010

WPK goes East. Nach Sibirien 2009 geht es in diesem Jahr noch ein wenig weiter gen Osten: China. Ziel der Reise ist es, ein besseres Verständnis der chinesischen Forschungs- und Hochschullandschaft zu gewinnen, schwerpunktmäßig in den Bereichen Energie, Umwelt, Klima sowie Urbanisierung und Medizin.

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WPK mit neuem Claim

Die „Wissenschafts-Pressekonferenz e.V." wird künftig unter dem Claim „WPK - Die Wissenschaftsjournalisten"  auftreten. Nach Beschluss der diesjährigen Mitgliederversammlung soll dies das Selbstverständnis der WPK als Berufsverband der Wissenschaftsjournalisten unterstreichen.

In Zeiten immer professionellerer Öffentlichkeitsarbeit wissenschaftlicher Institutionen wird die journalistisch-kritische Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Themen, die über ein bloßes Popularisieren von Forschungsergebnissen hinausgeht, immer wichtiger. Die WPK trägt dem seit langem mit ihren Aktivitäten Rechnung. Statt der früher üblichen Pressekonferenzen stehen heute Fortbildungen im journalistischen Handwerkszeug, Hintergrundgespräche und Recherchereisen zu wichtigen Forschungszentren im Vordergrund. Der neue Claim soll auch diesem Wandel Rechnung tragen.

 
WPK-Workshop "Kreatives Schreiben"
!wird auf einen anderen Termin verschoben!
Seit Tagen recherchiert, die Geschichte ist im Kopf, jetzt muss sie nur noch aufgeschrieben werden. Die Redaktion wartet. Doch das Papier bleibt weiß, der Monitor leer, der Cursor blinkt penetrant an ein und derselben Stelle. Natürlich möchten wir Journalisten möglichst kreativ (be)schreiben und mit tollen Texten glänzen. Unter diesem Zeit- und Leistungsdruck bilden sich aber mitunter Schreibblockaden. Dann geht erst mal gar nichts mehr. Im WPK-Workshop „Kreatives Schreiben" lernen Sie solche Blockaden abzubauen und Kreativität durch verschiedene Methoden (Clustering, Mindmapping, Bisoziation etc.) planbar zu machen. Dann kommt der „Flow" irgendwann von ganz alleine.

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WissensWerte 2010 in Bremen
Bremen
8. bis 10. November 2010
Das Programm der WissensWerte steht fest und ist unter http://bit.ly/crVrt0 abrufbar.
Die WPK-Session "Die Wissenschaft hat festgestellt.....50 Jahre Wissenschaft im Fernsehen - Forschungsberichterstattung, Comedy oder Journalismus?" findet am Montag, 8. November, von 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr statt.