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Richtlinien
Sponsoring-Richtlinie Drucken

Die Wissenschafts-Pressekonferenz e.V. (WPK) hat sich für den Umgang mit Sponsoren strenge Richtlinien auferlegt, um ihre Unabhängigkeit zu sichern und zu dokumentieren.

Präambel

Die Finanzierung der WPK ist gesichert aus Beiträgen ihrer Mitglieder sowie der Mitglieder des Freundeskreises, Beiträgen des unabhängigen Kuratoriums und Spenden.

Diese Mittel sind nicht zweckgebunden, sondern stehen der WPK zur Förderung ihrer in der Satzung bestimmten Ziele zur Verfügung.

Darüber hinaus kann die WPK in Ausnahmefällen Mittel von Sponsoren einwerben, hierbei sind die folgenden Bestimmungen einzuhalten.

Zweckbindung

Die WPK nimmt lediglich zweckgebundene Zuwendungen an, mit denen genau bestimmte Projekte der WPK gefördert werden sollen. Beispiele: Informationsreisen, Seminare, Ausbau des Internet-Auftritts etc..

Einwerben von Sponsorengeldern

Über das Einwerben bzw. die Annahme von Sponsorengeldern und deren Bedingungen entscheidet ausschließlich der Vorstand.

Alle Vorstandsmitglieder müssen sich zu dem Vorhaben äußern. Der Vorstand entscheidet mehrheitlich über die Aufnahme von Verhandlungen mit einem potentiellen Sponsor sowie die Annahme von Zuwendungen. Über die Höhe der Zuwendung, die Art und Weise der Zahlung, den Zweck, für dessen Förderung die Zuwendung verwendet werden soll, sowie die dem Sponsor zuzugestehende Werbung ist eine Vereinbarung abzuschließen. Diese ist schriftlich zu fixieren.

Der Vorstand kann beschließen, die Verhandlungen mit dem Sponsor auf ein oder mehrere Mitglieder zu übertragen, er behält sich vor, jederzeit in die Verhandlungen einzutreten und sie zu übernehmen.

Kriterien

Ein Sponsor darf die journalistische Unabhängigkeit der WPK nicht beeinflussen. Unternimmt ein (potentieller) Sponsor den Versuch der Einflussnahme auf die Vereinspolitik der WPK, sind die Verhandlungen mit ihm unverzüglich abzubrechen.

Bei jedem gesponserten Projekt muss der journalistische Nutzen für die WPK im Vordergrund stehen. Das Projekt darf nicht in erster Linie zu einem Werbeauftritt des Sponsors werden.

Nennung des Sponsors

Um die nötige Transparenz zu gewährleisten, besteht die WPK darauf, den Namen des Sponsors im Zusammenhang mit dem geförderten Projekt an geeigneter Stelle zu nennen. Die WPK wird daher keine Sponsoring-Vereinbarung abschließen, die einen völligen Verzicht des Sponsors auf jegliche Erwähnung vorsieht.

Sponsorenkonto

Die WPK ist verpflichtet, den Fluss von Sponsorengeldern sowohl gegenüber den WPK-Mitgliedern als auch gegenüber den Sponsoren transparent zu machen.

Deshalb führt die WPK ein Bankkonto, über das ausschließlich Sponsorengelder fließen. Gelder für ein bestimmtes Projekt müssen auf ein Konto unter einem vorgegebenen Stichwort überwiesen werden.

Sollten die für ein Projekt zugewendeten Sponsorengelder die Kosten dieses Projekts übersteigen, sind nicht verbrauchte Mittel an den Sponsor zurückzuzahlen.

Auch das Sponsorenkonto ist von den Kassenprüfern zu prüfen.

Risiken

Ein Risiko für den Haushalt des Vereins, das sich daraus ergeben würde, dass die WPK aufgrund bereits abgeschlossener Sponsoring-Vereinbarungen Ausgaben tätigt oder sich hierzu verpflichtet, die bereits zugesagten Mittel anschließend nicht fließen, ist auszuschließen. Sponsorengelder dürfen deshalb erst dann in die Kalkulation eines Projekts einfließen, wenn sie auf dem WPK-Sponsorenkonto eingegangen sind.


Die Sponsoring-Richtlinie zum Download:

Sponsoring-Richtlinie Sponsoring-Richtlinie 53.90 Kb

 

Aktuelles

WPK-Workshop "Online-Texte"
Berlin
20. März 2010, 10-16 Uhr

Das Internet besteht zum großen Teil aus Text. Mehr Bilder und Videos bedeuten nicht, dass Texte unwichtiger werden. Im Gegenteil: Texte sind immer noch das wichtigste Informationsmittel im Netz. Sie bieten Überblick, Kontext und Einordnung.
Text ist Text, könnte man denken, doch als Autor und Autorin muss man sich auf die Eigenheiten des Mediums einlassen: Was sind die Unterschiede zwischen Print- und Online-Texten? Worauf muss man achten, wenn man fürs Internet schreibt?
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WPK unterwegs: Recherche-Reise nach China

Guangzhou, Nanjing, Hefei, Shanghai
28. Mai - 8. Juni 2010

WPK goes East. Nach Sibirien 2009 geht es in diesem Jahr noch ein wenig weiter gen Osten: China. Ziel der Reise ist es, ein besseres Verständnis der chinesischen Forschungs- und Hochschullandschaft zu gewinnen, schwerpunktmäßig in den Bereichen Energie, Umwelt, Klima sowie Urbanisierung und Medizin.

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ESOF 2010 in Turin
Turin
2. bis 7. Juli 2010

Das ESOF - Euroscience Open Forum - versteht sich als europäisches Pendant zur AAS. Renommierte Wissenschaftler, junge Nachwuchsforscher, Unternehmer, Politiker, Kommunikatoren und Wissenschaftsjournalisten treffen sich alle zwei Jahre in wechselnden europäischen Städten zum Austausch. Vom 2. bis 7. Juli 2010 ist die norditalienische Stadt Turin Gastgeber des ESOF. Die WPK wird wieder eine eigene Session veranstalten und rund um das Forum eine Recherchereise anbieten. http://www.esof2010.org/
 
WissensWerte 2010 in Bremen
Bremen
8. bis 10. November 2010
Der Termin für die diejährige WissensWerte steht schon fest.
Bitte vormerken!
 
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