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Quarterly Sommer 2010: Berichten über Katastrophen Drucken

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BP und der Umweltjournalismus - Berichten über Katastrophen
Fluten überschwemmen Pakistan, China, Polen und Deutschland, in Russland brennen Wald und Torf großflächig, in den USA sind Millionen von Litern Öl in die Tiefsee gesprudelt, nachdem Ende April die Ölbohrinsel Deepwater Horizon explodiert war. Wie gut ist der Wissenschaftsjournalismus auf derlei Ereignisse vorbereitet?  Der Ausgangspunkt ist die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. Risikoforscher Ortwin Renn gibt Tipps, wie man in einer solchen Lage journalistisch agieren sollte. Der PR-Experte Ulrich Bieger informiert über die Strategie und die Fehler von BP. Und Nicole Heißmann beschreibt, wie sich der Umweltjournalismus in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten gewandelt hat, um der gewachsenen Komplexität der Themen Rechnung zu tragen. Das „Quarterly“ geht auch der Frage nach, wie realistisch hoch gesteckte journalistische Ziele sind.

WPK-Quarterly Sommer 2010: Berichten über Katastrophen WPK-Quarterly Sommer 2010: Berichten über Katastrophen

 
Quarterly Frühling 2010: "Recherche unerwünscht?!" Drucken

recherche_unerwnscht_cover.jpg Recherche unerwünscht?! Das Märchen von einer heilenden Salbe und bösen Pharmariesen.
Unser Schwerpunkthema erwies sich dieses Mal als harter Brocken. Über die WDR-Produktion "Heilung unerwünscht", ein Dokumentarfilm über eine rosa Salbe unter anderem gegen Neurodermitis, möchte insbesondere der WDR derzeit nicht sprechen. Dabei gibt es, finden wir, über diesen Film auch nach gut einem halbem Jahr noch sehr viel zu sagen. Unsere Quintessenz: Er ist nichts weniger als die Frucht eines irregeleiteten, Verwirrung stiftenden Journalismus, der mit öffentlichem Geld gesponsert wurde. Er ist ein Beispiel, das illustriert, was uns fehlt: Wissenschaftliche Kompetenz abseits der spezialisierten Ressorts. Wir räumen ein: Das kann man vielleicht auch anders sehen. Warum? Das hat Klaus N. Renner für uns aufgeschrieben. Außerdem erklärt die neue Chefin des Ressorts Wissen, Silvia Kusidlo, warum die dpa ihre Wissenschaftsberichterstattung mit dem Umzug nach Berlin aufwertet. Christian Eßer informiert über Möglichkeiten, Auslandsaufenthalte durch Stipendien zu finanzieren und Robin Avram widmet sich der Klimaberichterstattung in der Zeit und im Spiegel. Er findet bemerkenswerte Unterschiede.

WPK-Quarterly - Recherche unerwünscht WPK-Quarterly - Recherche unerwünscht

 
WPK-Quarterly Herbst 2009 Drucken

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Wer berichtet übers Klima?
Über Ressortgrenzen und Wege, sie zu überwinden.

Die UN Klimakonferenz in Kopenhagen steht vor der Tür. Wenn Sie in den Fokus weltweiter Aufmerksamkeit eintritt, sind die Wissenschaftsjournalisten immer noch allzuoft nicht dabei. Stattdessen nehmen die Kollegen aus Politik und Wirtschaft die Plätze ein. Dies ist Anlass für das Quarterlyteam, um zu fragen, wie es um das so genannte sechste Ressort steht. Wir haben Beispiele zusammengetragen, wie man ressortübergreifend Themen wie das Klima bearbeiten kann. Wir stellen das neue Umwelt-Projektteam der New York Times vor und beschreiben, wie es arbeitet. Und wir fragen: Brauchen wir das Ressort Wissenschaft überhaupt noch? Außerdem im Quarterly: Ein Plädoyer für das Computer Assisted Reporting, zwei Kommentare zum 10. Geburtstag der PUSH-Initiative und eine Klage über Schweine(grippen)journalismus.

Quarterly 3/2009.pdf Quarterly 3/2009.pdf

 
WPK-Quarterly Sommer 2009 Drucken

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Der Hype um das Fossil Ida:
Diese Wissenschaftler brauchen keinen Journalismus


Wie, wann und von wem darf Forschung medial inszeniert werden? Zwei wissenschaftliche Funde haben darüber eine Debatte entfacht: Die schwäbische Venus, die älteste figürliche Darstellung eines Menschen, die je entdeckt wurde, und das Affenfossil Ida. Beide stehen - auf ganz unterschiedliche Weise - für einen Bruch mit den gewöhnlichen Regeln der Wissenschaftskommunikation. Außerdem beklagen wir das Ende von SZ-Wissen, das im Mai zum letzten Mal erschienen ist und geben einen Einblick in den Wissenschaftsjournalismus in der russischen Förderation.

WPK-Quarterly Sommer 2009.pdf WPK-Quarterly Sommer 2009.pdf

 
WPK-Quarterly Frühjahr 2009 Drucken

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Traumjob mit Armutsgarantie:
Lust und Frust freier Wissenschaftsjournalisten


Die Freien spielen besonders im Wissenschaftsjournalismus eine sehr bedeutende Rolle, ohne sie könnten Redaktionen dieses spezielle Berichterstattungsfeld nicht angemessen abdecken. Trotzdem geht es im Miteinander zwischen Freien und Festen zuweilen ruppig zu. Dies brachte eine Umfrage zu Tage, die wir in der neuen Ausgabe des wpk-Quarterly dokumentieren. Sie ist Anlass, sich einmal intensiver mit den Freien zu beschäftigen. Das neue Quarterly bietet eine Honorarübersicht ausgewählter Wissenschaftsredaktionen in Print, Radio und TV. Außerdem beschäftigen wir uns mit der Entwicklung des Marktes für Freie und fragen uns, wie Redaktionen eigentlich freie Autoren für sich gewinnen.
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WPK-Quarterly Winter 2008 Drucken

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„Science sells" schrieb der Spiegel bereits vor fünf Jahren angesichts einer Flut von neuen Wissenschafts-Formaten mit zunächst rasant steigenden Quoten. Die Vorliebe der Fernsehzuschauer für Wissens-Sendungen ist ungebrochen. Darauf deutet zumindest die vergleichsweise hohe Zahl an Wissenssendungen, die sich nach wie vor im deutschen Fernsehen finden lassen. Für das Quarterly ein Anlass, sich das Phänomen „Wissenschaft im TV" in einem Schwerpunkt einmal genauer anzusehen: Was ist von der Aktivierung aktiver Wissenschaftler zur besten Sendezeit zu halten? Was verbirgt sich hinter dem Etikett „Wissen"? Welche Trends gibt es? Und wie sieht die Wissenschafts-Landschaft bei unseren europäischen Nachbarn aus?

Quarterly Winter 2008.pdf Quarterly Winter 2008.pdf

 
Englischsprachiges Quarterly / Sommer 2008 Drucken

who_is_fooling_whom.jpgWho is fooling whom? We present examples where science fooled journalism. We question whether the information provided about the radar system that is going to be installed in the Czech Republic is true. We reflect upon the tendency within journalism to fool recipients, mainly unconsciously, with spectacular and attractive science pics. Apart from our focal theme, we explain how a journalist from Finland can live in the heart of the forest and work successfully for the national quality press. This issue is written by science journalists from all over Europe for science journalists. "Science Journalism in Europe" is strongly inspired by the concept of "wpk-quarterly" and can be seen as the messenger of a new international magazine, reflecting on science journalism. We hope that what is collected in this issue will provide food for thought about our everyday work.     

                            WPK-Quarterly Sommer / Science Journalism in Europe.pdf  WPK-Quarterly Sommer / Science Journalism in Europe.pdf

 
WPK-Quarterly - Das Redaktionsteam Drucken

Markus Lehmkuhl (V.i.S.d.P), Jahrgang 1968, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin (Arbeitsstelle Wissenschaftsjournalismus). Nach dem Studium der Journalistik und Biologie in Dortmund absolvierte er 1996 ein Volontariat beim Westdeutschen Rundfunk und war zwischen 1997 und 2000 als freier Mitarbeiter tätig, u.a. für den Deutschlandfunk und den Westdeutschen Rundfunk. Anschließend arbeitete er als festangestellter Redakteur für die Hildesheimer Allgemeine Zeitung.

Nicole Heißmann ist seit 2004 Redakteurin im Ressort Wissenschaft und Medizin des stern. Nach dem Studium der Umweltwissenschaften in Essen besuchte sie die Henri-Nannen-Schule und arbeitete als freie Autorin für Print- und Hörfunkredaktionen.

Volker Stollorz, Jahrgang 1964, studierte Biologie und Philosophie an der Universität Köln. Nach dem Diplom Forschungsaufenthalte am Netherlands Cancer Institute in Amsterdam und am MIT in Boston. Seit 1991 Wissenschaftsjournalist mit Schwerpunkt Biomedizin und deren gesellschaftlicher Relevanz. Lebt seit 1998 in Köln und arbeitet für überregionale Zeitungen und Magazine, Hörfunk und Fernsehen.

Björn Schwentker arbeitet von Hamburg aus als freier Autor für Radio-, Print- und Online-Medien. Er hat Physik und Wissenschaftsjournalismus (Aufbaustudiengang an der FU Berlin) studiert und bearbeitet schwerpunktmäßig die Themen Nukleartechnik und Demografie. Außerdem setzt er sich in Vorträgen und Workshops mit Wissenschaftlern mit deren Verhältnis zu den Medien auseinander und unterrichtet an der Universität Göttingen Wissenschaftskommunikation.

Alexander Mäder, Jahrgang 1972, leitet seit einem Jahr das Wissenschaftsressort der Stuttgarter Zeitung. Zuvor war er Volontär und Redakteur bei der Berliner Zeitung und betreute die Themengebiete Physik und Technik. Er hat in Heidelberg und Bielefeld Philosophie studiert und sich dabei auf Schnittstellen mit den beiden Nebenfächern Psychologie und Physik konzentriert. Seit 2008 ist Alexander Mäder im Vorstand der WPK.

Claudia Ruby arbeitet als freie Umwelt- und Wissenschaftsjournalistin. Nach dem Biologiestudium volontierte sie beim Westdeutschen Rundfunk in Köln und arbeitet seitdem für öffentlich-rechtliche Sender (Hörfunk & TV). Seit 2008 ist Claudia Ruby im Vorstand der WPK.

Christian Eßer, Jahrgang 1976, studierte Biologie und Germanistik in Bonn, absolvierte den Zusatzstudiengang "Wissenschaftsjournalismus" in Berlin und volontierte bei einem Stuttgarter Privatradio. Seit 2008 arbeitet er als freier Journalist in Bonn und unterstützt die Geschäftsstelle der WPK bei der Organisation wissenschafts-journalistischer Veranstaltungen. 

Antje Findeklee fand nach dem Geographie-Studium als Quereinsteigerin den Weg in den Journalismus. Seit 1999 ist sie für Spektrum der Wissenschaft tätig, inzwischen als Chefin vom Dienst von spektrumdirekt.de, dem Online-Magazin des Verlagshauses.




Ehemalige Mitglieder:

Grit Kienzlen

Thomas Kamp

Thomas Liesen

 
WPK-Quarterly Frühjahr 2008 Drucken

Was liest das Publikum? Was will das Publikum lesen? Was bedeutet es für das journalistische Handeln, was das Publikum liest? Darum soll es gehen in dieser ersten Quarterly Ausgabe des Jahres 2008, die sich den Ergebnissen des Reader-Scan bezogen auf die Wissenschaft zuwendet. Das Verfahren ist populär: Bislang 50 Zeitungen haben ihre Leser vom Schweizer Carlo Imboden scannen lassen. Es wird von Wissenschaftsjournalisten sehr geschätzt. Kein Wunder. Denn die Analysen bescheinigen den Wissenschaftsredaktionen in der Regel eines: Sie sind äußerst erfolgreich!

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WPK-Quarterly Winter 2007 Drucken

Grenzwerte sind immer wieder Thema des Wissenschaftsjournalismus. Deshalb widmen wir ihnen unseren Schwerpunkt im aktuellen Heft "Grenzwertig". Wir erläutern, wie sie zustande kommen, zeichnen am Beispiel der vor ziemlich genau einem Jahr in die Schlagzeilen geratenen Zimtsterne nach, was vom Grenzwert für Cumarin zu halten ist und wir fragen, ob Zimtsterne auch in diesem Jahr potenziell gefährlich sind. Außerdem feiern wir den 85.Geburtstag von Horst Stern mit einem Portrait und rücken damit einen, noch zu Lebzeiten beinahe vergessenen, bedeutenden Vertreter des deutschen Wissenschaftsjournalismus ins rechte Licht. Darüber hinaus laden wir ein zu einem Spaziergang in die wissenschaftliche Blogosphäre und gehen der Frage nach, ob Blogs für die Recherche nützlich sind oder nicht. Wir hoffen auch dieses Mal, dass die Lektüre in bestem Sinne anregend ist für das eigene professionelle Tun.

iconQuarterly Winter 2007.pdf (1.42 MB)

 
WPK-Quarterly Herbst 2007 Drucken

Seit der Veröffentlichung des IPCC-Berichtes Anfang des Jahres 2007 hat es der Klimawandel erneut ganz nach vorn geschafft. Der Bericht ist Anlass, den altbekannten Katastrophismus besonders schrill zu inszenieren, was wiederum den Anlass schafft, eine Klimahysterie zu beobachten (Spiegel) oder besonders schrill den "Angriff auf die Klimalüge" (Cicero) zu starten. Diese Polarisierung ist gefährlich für den Wissenschaftsjournalismus. Deshalb widmet sich dieses Heft ausschließlich diesem Thema.

iconQuarterly Herbst 2007.pdf (1.43 MB)

 

Aktuelles

WPK-Workshop "Online-Recherche"
Berlin
4. September 2010, 10-15 Uhr
Professionelle Recherche im Internet bedeutet mehr, als ein Suchwort bei Google einzutippen oder einen Blick in die Wikipedia zu werfen. Erfolgreiche Online-Recherche nimmt oft einen Umweg: Zunächst wird überlegt, wer wohl die Antwort wissen könnte - und ob es vielleicht ein spezielles Suchwerkzeug genau für diese Frage gibt.
Online-Recherche umfasst dabei mittlerweile so unterschiedliche Ansätze, Methoden und Werkzeuge, dass sie strukturiert werden muss, um schneller zu besseren Ergebnissen zu kommen.
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WPK unterwegs: Recherche-Reise nach China

Guangzhou, Nanjing, Hefei, Shanghai
17. - 28. September 2010

WPK goes East. Nach Sibirien 2009 geht es in diesem Jahr noch ein wenig weiter gen Osten: China. Ziel der Reise ist es, ein besseres Verständnis der chinesischen Forschungs- und Hochschullandschaft zu gewinnen, schwerpunktmäßig in den Bereichen Energie, Umwelt, Klima sowie Urbanisierung und Medizin.

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WPK mit neuem Claim

Die „Wissenschafts-Pressekonferenz e.V." wird künftig unter dem Claim „WPK - Die Wissenschaftsjournalisten"  auftreten. Nach Beschluss der diesjährigen Mitgliederversammlung soll dies das Selbstverständnis der WPK als Berufsverband der Wissenschaftsjournalisten unterstreichen.

In Zeiten immer professionellerer Öffentlichkeitsarbeit wissenschaftlicher Institutionen wird die journalistisch-kritische Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Themen, die über ein bloßes Popularisieren von Forschungsergebnissen hinausgeht, immer wichtiger. Die WPK trägt dem seit langem mit ihren Aktivitäten Rechnung. Statt der früher üblichen Pressekonferenzen stehen heute Fortbildungen im journalistischen Handwerkszeug, Hintergrundgespräche und Recherchereisen zu wichtigen Forschungszentren im Vordergrund. Der neue Claim soll auch diesem Wandel Rechnung tragen.

 
WPK-Workshop "Kreatives Schreiben"
!wird auf einen anderen Termin verschoben!
Seit Tagen recherchiert, die Geschichte ist im Kopf, jetzt muss sie nur noch aufgeschrieben werden. Die Redaktion wartet. Doch das Papier bleibt weiß, der Monitor leer, der Cursor blinkt penetrant an ein und derselben Stelle. Natürlich möchten wir Journalisten möglichst kreativ (be)schreiben und mit tollen Texten glänzen. Unter diesem Zeit- und Leistungsdruck bilden sich aber mitunter Schreibblockaden. Dann geht erst mal gar nichts mehr. Im WPK-Workshop „Kreatives Schreiben" lernen Sie solche Blockaden abzubauen und Kreativität durch verschiedene Methoden (Clustering, Mindmapping, Bisoziation etc.) planbar zu machen. Dann kommt der „Flow" irgendwann von ganz alleine.

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WissensWerte 2010 in Bremen
Bremen
8. bis 10. November 2010
Das Programm der WissensWerte steht fest und ist unter http://bit.ly/crVrt0 abrufbar.
Die WPK-Session "Die Wissenschaft hat festgestellt.....50 Jahre Wissenschaft im Fernsehen - Forschungsberichterstattung, Comedy oder Journalismus?" findet am Montag, 8. November, von 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr statt.