Quarterly Sommer 2010: Berichten über Katastrophen
BP und der Umweltjournalismus - Berichten über Katastrophen Fluten überschwemmen Pakistan, China, Polen und Deutschland, in Russland brennen Wald und Torf großflächig, in den USA sind Millionen von Litern Öl in die Tiefsee gesprudelt, nachdem Ende April die Ölbohrinsel Deepwater Horizon explodiert war. Wie gut ist der Wissenschaftsjournalismus auf derlei Ereignisse vorbereitet?
Der Ausgangspunkt ist die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. Risikoforscher Ortwin Renn gibt Tipps, wie man in einer solchen Lage journalistisch agieren sollte. Der PR-Experte Ulrich Bieger informiert über die Strategie und die Fehler von BP. Und Nicole Heißmann beschreibt, wie sich der Umweltjournalismus in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten gewandelt hat, um der gewachsenen Komplexität der Themen Rechnung zu tragen. Das „Quarterly“ geht auch der Frage nach, wie realistisch hoch gesteckte journalistische Ziele sind.
Bremen
8. bis 10. November 2010 Das Programm der WissensWerte steht fest und ist unter http://bit.ly/crVrt0 abrufbar.
Die WPK-Session "Die Wissenschaft hat festgestellt.....50 Jahre Wissenschaft im Fernsehen - Forschungsberichterstattung, Comedy oder Journalismus?" findet am Montag, 8. November, von 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr statt.
Helmholtz-Recherchestipendium für Wissenschaftsjournalismus
Die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren
vergibt im Wissenschaftsjahr 2010, dem "Jahr der Energie", erstmals
ein Recherchestipendium für eine Journalistin oder einen Journalisten in Höhe
von 5.000 Euro, um guten und unabhängigen Wissenschaftsjournalismus über
Energiethemen zu unterstützen.
Es gibt Dinge, die kann man nicht in Büchern nachschlagen oder auswendig lernen. Und üben kann man sie auch nicht. Dann sind es die Tipps anderer Kollegen, die den erfolgreichen Start in den Beruf oder auch die Umsetzung einer anfangs komplizierten Geschichte ermöglichen.
In der Wissenschafts-Pressekonferenz (WPK) engagieren sich viele erfahrene Wissenschaftsjournalisten und Entscheidungsträger aus den Wissenschaftsredaktionen Deutschlands. Sie erinnern sich noch an ihre eigenen Anfänge im Wissenschaftsjournalismus und geben ihr Wissen gern an andere weiter. Das Netzwerk möchte vor allem Einsteigern in den Wissenschaftsjournalismus eine hilfreiche Anlaufstelle sein.
Schnuppermitgliedschaft für angehende Journalisten
Die WPK lädt Studenten, Volontäre und Journalistenschüler herzlich zu ihren Veranstaltungen ein. Eine "Schnuppermitgliedschaft" kostet 40 Euro und läuft nach einem Jahr automatisch aus. In dieser Zeit können Sie an allen Workshops, Hintergrundgesprächen und Reisen der WPK teilnehmen (zu den für WPK-Mitglieder üblichen Konditionen). Außerdem erhalten Sie unseren monatlichen Newsletter und Zugang zum internen Bereich der Website. Auf unserer Mitgliederversammlung haben Sie allerdings erst Stimmrecht, wenn Sie hauptberuflich als Wissenschaftsjournalist/in tätig sind. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kontaktieren Sie formlos unsere Geschäftsstelle.
Quarterly I/09: Traumjob mit Armutsgarantie
Lust und Frust freier Wissenschaftsjournalisten: Welche Erfahrungen haben Sie als freier Autor mit Redakteuren gehabt? Was könnte aus Ihrer Sicht als Redakteur bei der Kommunikation mit Freien besser laufen? Diskutieren Sie mit auf diesem Blog
Honorarumfrage
90 Cent pro Zeitungszeile, 60 Euro pro Beitragsminute...
Was bekommen freie Wissenschaftsjournalisten heute noch für ihre Arbeit? Da es um die Bezahlung freier Journalisten immer schlechter bestellt ist und dies mittlerweile auch zulasten der journalistischen Qualität geht, möchten wir mit einer kleinen Erhebung etwas mehr Transparenz in die Honorarvergabe wissenschafts-journalistischer Berichterstattung bringen. Sowohl freie als auch fest angestellte Journalisten können sich anonym äußern. Die ersten Ergebnisse sind im WPK-Quarterly I/09 abgedruckt. Und hier können Sie sich im Diskussionsblog zu Ihrer Situation als Freier äußern.
Praktikum bei der Wissenschafts-Pressekonferenz e.V.
Die Wissenschafts-Pressekonferenz bietet die Möglichkeit für ein wissenschaftsjournalistisches Praktikum in der Bonner WPK-Geschäftsstelle. Das Praktikum ist in der Regel auf drei Monate ausgelegt, wobei der Praktikant/die Praktikantin mit wissenschaftsjournalistischen und administrativen Aufgaben betraut wird. Die Bewerber sollten ein Hochschulstudium abgeschlossen haben bzw. sich im fortgeschrittenen Semester befinden, sowie über erste journalistische Erfahrungen verfügen.
Berlin
4. September 2010, 10-15 Uhr
Professionelle
Recherche im Internet bedeutet mehr, als ein Suchwort bei Google einzutippen
oder einen Blick in die Wikipedia zu werfen. Erfolgreiche Online-Recherche
nimmt oft einen Umweg: Zunächst wird überlegt, wer wohl die Antwort wissen
könnte - und ob es vielleicht ein spezielles Suchwerkzeug genau für diese Frage
gibt.
Online-Recherche umfasst dabei mittlerweile so unterschiedliche Ansätze,
Methoden und Werkzeuge, dass sie strukturiert werden muss, um schneller zu
besseren Ergebnissen zu kommen.
Guangzhou, Nanjing, Hefei, Shanghai
17. - 28. September 2010
WPK goes East. Nach Sibirien 2009 geht es in diesem Jahr noch ein wenig weiter gen Osten: China. Ziel der Reise ist es, ein besseres Verständnis der chinesischen Forschungs- und Hochschullandschaft zu gewinnen, schwerpunktmäßig in den Bereichen Energie, Umwelt, Klima sowie Urbanisierung und Medizin.
Die
„Wissenschafts-Pressekonferenz e.V." wird künftig unter dem Claim „WPK - Die Wissenschaftsjournalisten"
auftreten. Nach Beschluss der
diesjährigen Mitgliederversammlung soll dies das Selbstverständnis der WPK als
Berufsverband der Wissenschaftsjournalisten unterstreichen.
In
Zeiten immer professionellerer Öffentlichkeitsarbeit wissenschaftlicher
Institutionen wird die journalistisch-kritische Auseinandersetzung mit
wissenschaftlichen Themen, die über ein bloßes Popularisieren von
Forschungsergebnissen hinausgeht, immer wichtiger. Die WPK trägt dem seit langem
mit ihren Aktivitäten Rechnung. Statt der früher üblichen Pressekonferenzen
stehen heute Fortbildungen im journalistischen Handwerkszeug,
Hintergrundgespräche und Recherchereisen zu wichtigen Forschungszentren im
Vordergrund. Der neue Claim soll auch diesem WandelRechnung tragen.
!wird auf einen anderen Termin verschoben!
Seit Tagen recherchiert, die Geschichte ist im Kopf, jetzt muss sie nur
noch aufgeschrieben werden. Die Redaktion wartet. Doch das Papier bleibt weiß,
der Monitor leer, der Cursor blinkt penetrant an ein und derselben Stelle.
Natürlich möchten wir Journalisten möglichst kreativ (be)schreiben und mit
tollen Texten glänzen. Unter diesem Zeit- und Leistungsdruck bilden sich aber
mitunter Schreibblockaden. Dann geht erst mal gar nichts mehr. Im WPK-Workshop „Kreatives Schreiben" lernen Sie solche Blockaden abzubauen und
Kreativität durch verschiedene Methoden (Clustering, Mindmapping, Bisoziation
etc.) planbar zu machen. Dann kommt der „Flow" irgendwann von ganz alleine.
Bremen
8. bis 10. November 2010 Das Programm der WissensWerte steht fest und ist unter http://bit.ly/crVrt0 abrufbar.
Die WPK-Session "Die Wissenschaft hat festgestellt.....50 Jahre Wissenschaft im Fernsehen - Forschungsberichterstattung, Comedy oder Journalismus?" findet am Montag, 8. November, von 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr statt.